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Cover Hearts on Air

Jahre lang waren Reya und Trev die besten Freunde - bis eines Tages nach einem spontanen Date mehr daraus wurde. Reya hat insgeheim schon lange darauf gehofft, doch nie eine Chance mit ihrem immer flirtenden, charismatischen besten Freund gesehen. Sie haben sich geschworen, dass sie sich nicht verlieren werden, egal was auch passiert. Doch als Trev durch eine Reality Show namens Running on Air über ihn und seine Parkour Crew zu unerwartetem Ruhm gelangt, bleibt seine aufkeimende Beziehung zu Reya bald auf der Strecke - bis sie es nicht mehr erträgt und sich trennt.

Zwei Jahre später tritt Reya immer noch auf der gleichen Stelle, mit den gleichen Freunden, den gleichen Problemen und den gleichen Gelegenheitsjobs als Musikerin. Trev genießt derweil sein Leben als Berühmtheit, verdient das große Geld mit dem was er liebt und steht kurz davor, die dritter Staffel seiner Reality Show zu drehen. Zumindest wirkt das jedes mal auf Reya so, wenn sie den Fernseher einschaltet.
Deswegen ist sie auch verblüfft, als plötzlich Trev bei einem Essen mit gemeinsamen Freunden vor ihr steht und so tut, als wäre nie etwas gewesen. Schlimmer noch, er macht ihr ein Angebot, dass sich nur schwer abschlagen lässt: Er will, dass Reya ihn als Teamassistentin beim Dreh der neuen Staffel von Running on Air begleitet, die die Freunde dieses Mal quer durch Europa führen soll. Reya weiß, dass das nur ein Gefühlschaos für sie werden kann. Doch Trev scheint ernsthaft bemüht, ihre Freundschaft wieder aufleben zu lassen - nicht mehr und nicht weniger.

Doch wie soll Reya es schaffen über die nächsten 3 Wochen, die sie mit Trev auf engstem Raum in den schönsten Städten Europas verbringen wird, nicht wieder in alte Muster zu verfallen?

Hearts on Air ist der letzte Teil der Hearts Reihe von L. H. Cosway und ein Buch, auf das ich sehnsüchtig gewartet habe. Schließlich ist Trev schon lange Bestandteil der Reihe und ich habe ihn schon immer sehr gemocht.
Trevor ist und bleibt auch in seinem eigenen Buch ein sehr sympathischer Charakter, bei dem im Verlauf dieser Geschichte aber eindeutig klar wird, dass hinter dem immer fröhlichen, energiegeladenen Charmeur deutlich mehr steckt, als es zunächst den Anschein macht. Ich mochte ihn dadurch aber nur noch lieber, denn obwohl er wirklich jede Menge Dummheiten anstellt, ist und bleibt er ein guter Kerl, der eigentlich immer nur das Richtige tun will - auch wenn es selten so klappt, wie er sich das vorstellt. Doch auch dafür gibt es Gründe und die sind nicht so einfach in den Griff zu bekommen...
Das muss auch Reya schmerzhaft feststellen. Auch sie ist ein Charakter, den ich im Grunde sehr gern mochte und die einem schnell ans Herz wächst. Sie ist eine ausgezeichnete Musikerin, die leidenschaftlich gerne Songs schreibt und in kleinen Pubs auftritt. Ich liebe, dass L. H. Cosways Figuren immer sehr kreative Berufe oder Hobbies haben und ihr ganzes Herzblut hineinstecken. Sowohl Trev als auch Reya gehören ebenfalls definitiv dazu. Allerdings muss ich sagen, dass Reya in mancher Hinsicht leider ein sehr schwacher Charakter ist. Wenn es um Trev geht, ist sie sofort hin und weg und im Grunde kann er alles mit ihr machen und sie zeigt sehr wenig Rückgrat. Ich hätte mir gewünscht, dass sie ihn was bestimmte Teile seines Verhaltens angeht zur Rede stellt, auch wenn er nicht für alles etwas kann. Außerdem findet sie es so schön, dass der "neue" Trev sich so viel Zeit für sie nimmt - dass das alles aber auf seinen Bedingungen beruht und eventuell nur deswegen so gut funktioniert, weil sie bei seiner Show mitreist und dadurch sowieso ständig in seiner Nähe ist, scheint ihr nicht in den Kopf zu kommen und hat mich maßlos geärgert.

Teaser Hearts on Air

Trotzdem fand ich Hearts on Air von L. H. Cosway einfach schön. Trevs Parkourcrew ist eine wahnsinnig interessante Gruppe an jungen Leuten und diese Sportart hat wirklich für ein paar sehr coole Szenen gesorgt. Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit ALLEN Pärchen aus der Hearts Reihe und das war einfach super-schön. Vor allem der Epilog hat dabei richtig viel Spaß gemacht und nostalgische Gefühle geweckt.
Auch wenn dieser letzte Teil der [Reihe] Reihe nicht perfekt geworden ist, werde ich diese Figuren trotzdem sehr vermissen und ihre Geschichten sicherlich irgendwann noch einmal lesen.

Ein Trostpflaster gibt es aber, denn L. H. Cosway hat bereits eine neue Reihe geplant - Running on Air. Und diese wird von den Mitgliedern von Trevs Parkourcrew handeln, was mich jetzt schon riesig freut. Hearts on Air hat jedenfalls schon sehr neugierig darauf gemacht. :)

Danke an WordSmith Publicity für das Bereitstellen eines Leseexemplars!

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Cover Mann im Kilt II

Enthält Spoiler zum ersten Teil der Reihe Tausche Ehegatten gegen Mann in Kilt.

Louise ist hingerissen von ihrem Schotten in traditionellem Kilt. Auch wenn er hier auf der Vernissage irgendwie fehl am Platz wirkte. Alasdair gab sich betont lässig, doch in im drin brodelt es. Nicht nur, dass er wahnsinnig nervös war - schließlich stand er sonst nie so im Mittelpunkt des Geschehens -, nein auch Alexander, Louises Noch-Ehemann, macht keinen Hehl aus seinem Hass ihm gegenüber.
Als ein Reporter Louise mit der Frage nach einer Hochzeit mit ihrem Schotten überrumpelt, springt dieser ein. Natürlich wird es eine Hochzeit geben - da ist Louise sprachlos. Hat er sie noch alle? Sie ist noch nicht mal geschieden und er spricht schon von Heirat.
Lange kann sie ihm allerdings nicht böse sein, schließlich hat er ihr Herz im Sturm erobert und endlich fühlt sie sich wieder begehrenswert und geliebt.

Alexander ist sauer. Erst kreuzt dieser schottische Bauer hier auf und dann spricht er auch noch von Hochzeit. Da kann er lange warten. Von Konstanze hat er schon lange die Nase voll und so steckt er seine Energie in die Rückgewinnung seiner Louise. Schließlich kann sie 22 Ehejahre und zwei gemeinsame Kinder nicht einfach so ignorieren.
Ihr Ältester, Richard, schlägt ganz nach seinem Vater. Seine Steife Haltung beweist, dass der Apfel selten weit vom Stamm fällt. Ihr Jüngster, Philipp, hingegen hat das Herz am richtigen Fleck und gönnt seiner Ma ihr neues Glück. Wenn es nach ihm ginge, wäre er schneller von daheim weg als sein Vater es sich vorstellen könnte.
Bevor Alexander mit seinen Plänen richtig beginnen kann, erhält er eine E-Mail von einer gewissen Felicitas - Alasdairs Ex-Frau. Auch ihr ist die Liaison zwischen Alasdair und Louise ein Dorn im Auge und so schließen sie einen Pakt.

Während Louise ihre Siebensachen packt und zu Alasdair nach Schottland zieht, brodelt es in Deutschland. Alexander merkt, dass er es schwer haben wird seine Frau wieder für sich zu gewinnen. Was findet sie bloß an diesem Landei?
Auch Felicitas lässt nichts unversucht. Schließlich ist sie noch immer die Mutter der kleinen Grace und somit die richtige Frau für Alasdair. Auch wenn sie mit Grace wenig anfangen kann - was soll sie auch mit einem gehörlosen Kind?
Lousie und Alasdair ahnen von der ganzen Intrige nichts, bis es anfängt brenzlig für sie werden. Schließlich geht es inzwischen um viel mehr als nur sie beide und Grace.

Der zweite Band der Louise & Alasdair-Reihe knüpft direkt an den Geschehnissen des Vorgängers an. So macht es Sinn, beide Bücher zeitnah zu lesen.
Wie auch schon im ersten Band spart Pia Guttenson weder mit schottischen Begriffen noch mit Humor. Louise springt von einem Fettnäpfchen ins nächste und so manches Mal dachte ich mir 'Oh man, echt jetzt?'. Vor allem ihr beeindruckender Flug samt Festnahme zeigte auf, die Dame sollte lieber nicht mehr alleine reisen. Mit ihrem Schotten wäre ihr das sicherlich nicht passiert ;o)

Ein Highlight im Buch ist Grace. Ich mag sie wirklich sehr gerne. Sie ist so ein liebes Mädchen und ganz offen der neuen Frau an Papas Seite gegenüber. Aber auch Louises Sohn Philipp ist ein Goldstück.
Durch Alexander und Felicitas kommt eine gute Portion Spannung in die Geschichte, die sich bis zum Ende hält. Alles in allem hat mir die Entwicklung der beiden gefallen und eben auch die Intrige im Hintergrund. Was mir nicht so sehr gefallen hat, waren die Fehler, die ich im Buch gefunden habe. Hier muss dringend nachgebessert werden und ich hoffe wirklich, dass Pia Guttenson die Chance hat da nach zu bessern.

Ganz lieben Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar - ich bin schon gespannt wie es in Band drei weiter geht ;o)

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Cover Erdbeeren im Sommer

Luisa Rossi ist auf der Flucht. Sie hat weder ein Verbrechen begangen noch einer anderen Frau den Mann ausgespannt. Nein, sie flüchtet in erster Linie vor sich selbst. Vor ihrem Leben in München, ihrem misslungenen Heiratsantrag und vor ihrem - noch? - Freund Tom.
Immerhin ist sie nicht alleine, ihre Freundin Mona schläft auf dem Beifahrersitz, während Luisa die letzten Meter nimmt auf dem Weg zum Erdbeerhof ihrer Tante Giulia im sonnigen Italien. Sie weiß selbst nicht so genau was sie geritten hat einfach Reißaus zu nehmen, Fakt ist aber, dass sie jetzt dringend Abstand braucht.

Keine 24h zuvor hatte sie sich in ihrem wunderschönen Kleid und den sündhaft teuren Schuhen im Park vor ihrem Freund Tom zum Klops gemacht. Sie hatte ihn gefragt ob er sie heiraten wollen würde. Eine berechtigte Frage, wie sie findet, nach immerhin 4 gemeinsamen Jahren. Tom sah das wohl nicht so - sein Gesicht sprach Bände. Völlig außer sich ist sie geflüchtet, zu ihrer Freundin Mona. Diese hatte nicht lange gefackelt, nachdem sie Luisa aufgewühlt in Empfang genommen hatte und kurzerhand beschlossen sie mit dem Dienstwagen ihres Mannes Norbert zu begleiten. Das hatte sie dringend nötig - und ihre Ehe im Moment auch.
Für Luisa waren Mona und Norbert zusammen mit ihren beiden Jungs das Traumpaar schlechthin, doch hinter der Fassade scheint es zu brodeln. So sehr Luisa auch bohrte, aus Mona war nichts heraus zu bekommen.
Was freute sie sich jetzt auf ihre geliebte Tante Giulia und deren einmalige Erdbeertörtchen. Nach einem davon sähe die Welt sicherlich schon wieder viel besser aus - zumindest weit weg von daheim.

Tante Giulia besaß, seit Luisa denken konnte, einen wundervollen Hof mit einem riesigen Erdbeerfeld. Jeden Sommer verbrachte sie als Kind hier die Ferien und liebte es die süßen Früchte direkt von den Pflanzen in den Mund wandern zu lassen.
Mit Luisas Rückkehr nach Cilento kamen jedoch nicht nur Erinnerungen an ihre Tante und die wundervollen Erdbeeren zurück. Auch das Kribbeln im Bauch, wenn sie an ihre große Liebe Matteo dachte. Der junge Mann war der Sohn von Tante Giulias Nachbarin Rigoletta, und ebenso charmant wie er temperamentvoll war. Viele Jahre zuvor hatte Luisa ihn Hals über Kopf verlassen. Offenbar flüchtet sie gern vor den Männern in ihrem Leben- ob das ein Omen ist?
Dabei wünscht sie sich mit Ende Dreißig nichts sehnlicher als einen liebenden Mann an ihrer Seite und eine kleine Familie. Ist das zu viel verlangt?

Giulia freut sich sehr über den Besuch ihrer Nichte und deren Freundin. Inzwischen macht ihr das Alter zu schaffen und da freut sie sich besonders, dass sie mal wieder frischen Wind im Haus hat.
Sie hat Luisa bisher nur vergessen zu erzählen, dass Matteo ihr inzwischen im Ristorante in der Küche half. Somit würden sich die beiden ziemlich schnell über den Weg laufen. Ob das gut ging?
Kaum waren die beiden Freundinnen in Italien gelandet, ergab sich ein unvorhergesehenes Problem: Tante Giulia verschwand spurlos. Alles was sie Luisa sagte, war, dass sie ebenfalls eine Auszeit bräuchte und jetzt ja sie und ihre Freundin da wären, hätte sie die Zeit dafür. Sie hätte ihnen einen Zettel dagelassen und schon war sie verschwunden. Das war mehr als merkwürdig. Zumal Luisa und Mona in Italien entspannen wollten - wer sollte sich denn um Heim, Hof und Ristorante kümmern, solange Giulia weg war?
Der Zettel in der Küche ernüchterte beide dann besser als eine eiskalte Dusche es je könnte. Die beiden sollen sich bitte um das Ristorante kümmern, zudem die Erdbeerernte einholen und sich um den Gast von Tante Giulia kümmern. Zu allem Überfluss stünde auch noch eine Feierlichkeit an, zu der 70 Erdbeertörtchen gebacken werden müssten.

Luisa war platt. Was war nur in ihre Tante gefahren? Als sie diese versuchte auf dem Telefon zu erreichen, ging niemand ran. Immerhin war ihre Tante bereits stolze Besitzerin eines Smartphones. Hoffentlich würde sie sich bald melden.
Kurz darauf lernten Mona und Luisa dann auch den Gast von Giulia kennen - Nick. Der Amerikaner war alles andere als erfreut, dass Giulia einfach so verschwunden war und wollte wissen wohin sie gegangen sei. Wenn sie das nur wüssten!
In den folgenden Tagen ließ er nicht locker und fragte immer wieder nach ihrer Tante. So langsam wollte sie schon wissen, was er von ihr wollte und so erzählte er ihr eine Geschichte, die sich viele Jahre zuvor hier in Italien ereignet hatte. Doch Luisa und auch Mona spürten, da war noch mehr. Was wollte er wirklich von ihrer Tante? Und wieso fragte er nach ihrem Rezeptbuch, das - oh Wunder - ebenfalls verschwunden war. Luisa beschloss der Sache auf den Grund zu gehen, konnte jedoch nicht ahnen, zu welchem Familiengeheimnis sie das führen würde.

Erdbeeren im Sommer ist das erste Buch, das ich von der Autorin Anja Saskia Beyer gelesen habe. Ich habe mich sehr schwer getan in die Geschichte zu finden, was nicht an der Story an sich lag, sondern am Schreibstil. Damit bin ich leider auch das ganze Buch über nicht warm geworden.
Ebenso mit den Charakteren. Luisa ist Halbitalienerin, was wohl ihr Temperament beweist. Das Buch über wird sie immer wieder schnell wütend und fährt aus der Haut, selbst in Situationen, die es überhaupt nicht rechtfertigen. Das hat es mir sehr schwer gemacht, mich mit ihr gedanklich anzufreunden. Mona hingegen fand ich sehr sympathisch - ebenso Tante Giulia. Die Männer sind mir alle recht fremd geblieben. Nick lernt man durch die Abschnitte in der Vergangenheit nicht wirklich kennen - nur seinen Vater.
Matteo passt mit seinen Stimmungsschwankungen ganz gut zu Luisa. Wenn man beide in einen Raum sperren würde, wäre der nach kurzer Zeit vermutlich zerlegt ;o)

Ich fand es schön, dass man immer wieder durch die Abschnitte aus der Vergangenheit, ein wenig mehr über Giulia und ihre Nachbarin Rigoletta erfuhr. Das gefiel mir beinahe besser als die Gegenwart.
Die verschiedenen Fäden laufen am Ende alle zusammen, jeder trägt sein Stück dazu bei und im Endeffekt ist am Ende auch (fast) alles so wie es sein sollte. Luisas Entscheidung am Ende hat mich allerdings sehr verwundert und wirkt irgendwie nicht echt.
Im Großen und Ganzen war die Geschichte gut, leider konnte sie mich nicht packen, was auch an den Hauptcharakteren lag.

Einen lieben Dank an www.lovelybooks.de für die Leserunde und das Rezensionsexemplar.

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