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15.

Aug 2013

Cover Sturm deutsch

Für Ana ist es ein ganz großer Tag - sie feiert ihren siebzehnten Geburtstag. Das ist in Somerstorm generell etwas besonders, denn in diesem Fürstentum wird nie gefeiert. Man glaubt die Götter könnten einen sonst entdecken und zu sich rufen. Doch nicht alle in Somerstorm hängen diesem Glauben nach und so setzt sich der Fürst des Landes durch und organisiert für seine Tochter ein großes Fest.
Gaukler kommen von weit her, Verbündete und Freunde des Fürstentums sind samt Gefolge angereist. Keiner ahnt, dass dieser Tag schrecklich enden würde.

Für Ana ist schon das Essen alles andere als Gelungen, denn der neben ihr sitzende Fürst Otar macht keinen Hehl aus seiner Abneigung gegen den ehemaligen Sklavenhändler, der nun Herrscher über dieses ungemütliche Land ist.
Es wurde ihm überlassen um ihm wenigstens einen kleinen Wohnsitz zu geben, doch kein anderer wollte dieses felsige Land haben. Bis Anas Vater auf eine Goldader stieß. Seither scharren sich die Menschen um den neuen Fürsten Somerstorm, auch wenn ihn keiner ausstehen kann.
Fürst Otar hat dem Wein bereits gut zugesprochen und eine gelöste Zunge. Er redet sich in Rage und beleidigt die Fürstentochter. Doch Anas Vater sieht darüber hinweg und lässt stattdessen die Musiker aufspielen.

Ana zieht sich in ihre Gemächer zurück, in ihrem Schatten immer ihr Leibwächter Jonan. Er hat dem Fürst geschworen auf seine Tochter zu achten und nur durch ihn geliegt es ihr diesen Abend zu überleben. Durch die Stadttore muss der Feind gekommen sein, denn die Gesänge der Feiernden schlagen in Schreie um. Blutgeruch macht sich in der gesamten Festung breit und Ana muss erkennen, dass ihre Familie ermordet wurde. Sie weiß nicht von wem und warum, doch ihr Leibwächter nimmt die Zügel in die Hand. Er flieht mit ihr, doch sie kennt zu diesem Zeitpunkt nicht einmal seinen Namen. Kann sie ihm trauen? Sie hat nur sein Wort, dass auch ihre Eltern dem Anschlag zum Opfer gefallen sind und sie beide die einzigen Überlebenden sind. Vielleicht will er sie auch nur entführen um Gold zu erpressen.
Bei der nächstbesten Gelegenheit entwischt sie ihm und muss sehr schnell erkennen, dass sie ohne ihn dem Tode geweiht ist.

Doch Ana ist nicht die einzige Überlebende auf Somerstorm - auch Gerit, ihr jüngerer Bruder entgeht dem Tod und versteckt sich auf dem Dach. Er weiß was für Kreaturen über die Festung gekommen sind und sieht sich alleine dem Feind gegenüber. Als er schließlich gefasst wird, rechnet er mit dem Tod - doch es kommt schlimmer. Er muss dem Feind dienen und sich schikanieren lassen. Doch der Tag der Rache wird kommen.

Ich habe diese Buchreihe schon eine Weile in meinem Regal stehen und habe nun - mehr durch Zufall - zum ersten Band gegriffen. Es war ein Glücksgriff! Endlich wieder richtig gute High-Fantasy.
Die einzelnen Figuren sind einfach und schnell zu erfassen und die Geschichte beginnt ohne lange Umschweife oder Einführungen.

Claudia Kern hat einen guten Schreibstil, nicht zu knapp, aber auch nicht ausschmückend. Das Buch liest sich sehr schnell weg und ich bin auch nach dem Zuklappen immer noch in Gedanken beim Geschehen.
Nun hoffe ich natürlich, dass die zwei anderen Bände der Reihe die Erwartungen nach dem ersten Band halten können.

Für mich ein gelungener Reihenstart und deshalb volle Punktzahl.

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Kommentare

1 - 3 von 3 Kommentaren auf der Seite.

Neyasha schrieb am 19.08.2013 17:35:29:

Hm, das muss ich mir mal merken, das klingt interessant. Derzeit hab ich nämlich auch Lust auf richtig schön klassische High Fantasy. Back to the roots, sozusagen. :-)

Kermit schrieb am 21.08.2013 20:59:00:

Vel Spaß mit der "Der verwaiste Thron"-Reihe! Ist ein paar Jahre her, dass ich die Bücher gelesen habe, aber mir haben sie alle sehr gut gefallen. Es geht spannend weiter :)

Liebe Grüße,
Kermit

Nef schrieb am 22.08.2013 19:04:40:

@Neyasha
So eine Phase habe ich gerade auch =) Ab und an muss einfach mal was 'ursprüngliches' her =)

@Kermit
Na das hoffe ich doch ^^ Ich habe die Reihe zu Weihnachten mal geschenkt bekommen und würde sie gern dieses Jahr komplett lesen. Wenn da nicht noch soooo viele andere Bücher wären *seufz*

Grüßle,
nef

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