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26.

Mär 2015

Cover Club Dead englisch

Kann Spoiler zu den ersten beiden Bänden der True Blood-Reihe enthalten.

Als Sookie von ihrer Arbeit als Kellnerin nach Hause kommt, findet sie Bill mal wieder am Computer sitzend vor. Er starrt gebannt auf das Bild eines düster aussehenden Mannes, den Sookie nicht zuordnen kann.
Schnell klickt er da Bild weg und verfällt ins Grübeln. Sookie beachtet er dabei kaum, was ihr einen Stich gibt. In letzter Zeit fühlt sie sich von ihm stark vernachlässigt und auch heute scheint er keine Ambitionen zu haben Sookie ein bisschen im Bett abzulenken.

Bill eröffnet ihr, dass er für eine Weile weg muss. Er hat einen Auftrag von der Königin von Louisiana erhalten, den er umgehend zu erfüllen hat. Er verrät ihr nicht worum es dabei geht, erklärt ihr lediglich, dass sie seine Computersachen unter Verschluss halten soll, sollte ihm etwas passieren. Er kann oder will ihr nicht sagen wie lange er wohl wegbleiben wird und Sookie fühlt sich einmal mehr abgeschoben.

Bill ist bereits einige Zeit verschwunden, als Eric und Pam bei Sookie auftauchen. Sie müssen ihr mitteilen, dass Bill vermisst wird und es nicht klar ist, ob er überhaupt noch lebt, sofern man das von einem Vampir behaupten kann. Sookie ist geschockt. Das darf nicht wahr sein. Doch es kommt schlimmer. Eric erzählt ihr, dass er die letzten Tage in Jackson war mit einer Vampirin namens Lorena. Mit ihr verbringt er immer wieder mehr Zeit, als es unter Vampiren schicklich ist. Das ist zu viel für Sookie. Dieser Mistkerl verschwindet nicht nur einfach so, nein, er betrügt sie auch noch. Und trotzdem will sie ihn finden. Und sei es nur um ihn dann für seinen Verrat zu töten.

Eric weiß, dass Bill immer wieder Geheimaufträge ausführt, es fuchst ihn jedoch, dass er aus Sookie nichts dazu herausbekommt. Schon bald muss Sookie lernen, dass es einige Wesen gibt die ebenfalls an die Information heran wollen, jedoch weit weniger freundlich sind als Eric. Deshalb bekommt sie einen Bodyguard, Bubba. Der etwas einfache Vampir hat ein großes Herz und Sookie darin fest eingeschlossen. Was man ihm sagt, setzt er um - ohne groß darüber nachzudenken. So kommt es, dass Sookie kurz nach Ankunft in der Bar von einem Mann angegriffen wird und kurzerhand von Bubba gerettet wird. Nun ist klar, Sookie ist in Gefahr - mal wieder.
Sie müssen herausfinden wer hinter ihr her ist und wo Bill steckt. Dabei bekommt sie Hilfe von einem Werwolf, der sie in de Gesellschaft in Jackson einführen soll. Alcide ist alles was sich eine Frau wünscht - aufmerksam, groß, gut gebaut, hübsch anzuschauen und unglaublich charmant. Sookie und er haben sofort einen Draht zueinander, der unter anderem auch Auswirkungen auf ihr Höschen hat.
Aber Sookie liebt Bill, so sehr sie sein Verrat auch schmerzt. Und auch Alcides Herz ist gerade in Unruhen, hat ihn seine Ex doch erst vor kurzem für einen anderen verlassen.

Wie immer ist Sookies Leben kompliziert und von Gefahren gerade zu gepflastert.

Der dritte Band um Sookie Stackhouse spielt größtenteils in Jackson. Dieses Mal hat sie es nicht nur mit Vampiren zu tun, sondern lernt auch einige haarige Gestaltenwandler kennen. Obwohl Sookie von Hause aus ein sehr freundlicher Mensch ist, hat sie neben neuen Bewunderern schnell ein paar Feinde, die ihr das Leben schwer machen.
In dieser Geschichte überschlagen sich die Ereignisse fast. Es gibt kaum ein Kapitel, welches den Leser zur Ruhe kommen lässt, dieses Mal allerdings vor Aktion und nicht vor zärtlicher Zweisamkeit. Auch wenn es natürlich gewaltig knistert zwischen einigen Personen und so ganz ohne passt es ja dann auch wieder nicht.
Bereits im zweiten Band lernt der Leser Bubba kennen, wobei ich ihn leider wieder komplett vergessen hatte und ihn in diesem Band erst lieben lernte. So eine wirklich süße Figur =o)
Und natürlich ist Alcide eine Augenweide. Wer will schon einen kalten Vampir, wenn er einen heißen Werwolf haben kann? ^^

Es hat mir wieder sehr viel Freude bereitet mit Sookie durch die Gegend zu reisen und ein wenig Miss Marple zu spielen. Was mich allerdings gestört hat an dem Buch war die Übermenschlichkeit von Sookie. Sie bekommt mehr als einmal etwas ab und steckt es für meine Verhältnisse zu gut weg. Ich hoffe nun sehr, dass Charlaine Harris in den nächsten Bänden wieder etwas zurück schraubt.

Ich fühlte mich gut unterhalten und werde wohl nicht noch einmal so viel Zeit verstreichen lassen, bis ich zum nächsten Band greife.

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